Überbevölkerung und Unterernährung:
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA, wird sich vom 2. bis 4. August 2011 in Kenia aufhalten und in Dadaab ein Flüchtlingslager besuchen. Die Länder am Horn von Afrika leiden gegenwärtig unter einer der schwersten Nahrungsmittelkrisen, in Südsomalia herrscht Hungersnot.
In Somalia, Äthiopien und Kenia leiden heute gegen 12 Millionen Menschen unter den Folgen von Dürre, Gewalt und Hunger. Das Elend ist gross, am meisten betroffen sind Kinder. Die Schweiz leistet in dieser Region seit den neunziger Jahren Nothilfe. Allein 2011 hat sich die Humanitäre Hilfe des Bundes bisher mit Beiträgen von insgesamt rund CHF 19 Millionen engagiert.
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey wird sich vor Ort über die aktuellen Herausforderungen für die internationale Gemeinschaft und die laufenden Bemühungen der Schweiz ein Bild machen. Im Zentrum ihres Aufenthalts in Kenia steht ein Besuch des Flüchtlingslagers von Dadaab, 100 Kilometer südwestlich von der Grenze zu Somalia. In dem vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geführten Lager leben 380’000 Menschen, die vom Bürgerkrieg und der Dürre in Somalia geflohen sind.
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